Heimatzeit
San Antonio-Zeit
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Leuchtende Kinderaugen!
Lieber Simon! wieder ist ein Jahr rum und dieses Jahr hast Du das erste Mal mit Kinder gefeiert. Du hast so viel gelernt, bis fast 10 cm gewachsen, es ist so viel passiert und wir können sagen: wir sind sehr, sehr stolz auf Dich! Unser Kleiner wird groß, um nicht zu sagen, er startet durch! Du bist ein toller Sohn, ein wunderbarer Bruder, der beste Enkel der Welt und wir haben Dich alle furchtbar lieb! Alles Gute für dieses Jahr, mach weiter so! Das 3-Gänge-Menü des Tages *g*: Das Geschenk des Tages (es gab 4 Thomaslokomotiven mit passenden Anhängern):
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In eigener Sache

Lieber Lukas, alles Liebe zu Deinem Geburtstag! Wir denken oft an Dich! Leider habe ich weder Deine Telefonnummer, noch Deine Adresse und die Mailadresse von der Mail im August ist auch weg (ich Depp)! Ich bin mir sicher, Deine Mama liest hier noch mit und weiß, wen ich meine :-) Ich hoffe, Du hast heute viel gefeiert und Deine Familie rutscht gut ins neue Jahr, ganz liebe Grüße von uns allen.
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Guten Rutsch!!!
Dieses Jahr ist bei uns alles anders. So werden auch keine Weihnachtskarten oder "Kommt-gut-rüber"-Mails verschickt. Auch in Geburtstagskarten war ich heuer mehr wie nachlässig, die Tage verstreichen, manchmal war mir das Datum nicht bewußt, manchmal fehlte einfach die Kraft oder die Worte, um sich ruhig hinzusetzen und zu schreiben - Asche auf mein Haupt. Aber in Gedanken sind wir bei all unseren Freunden, wir reden viel über Euch, manche Emailadressen und Handynummern fehlen inzwischen (Handycrash sei Dank). Wir wünschen Euch alles Gute für 2012, viel Gesundheit, glückliche Kindergesichter, baldige Schwangerschaften oder Kindervorschläge, gute Einschulungen, Karrieresprünge und wunderbare Momente (sucht Euch das Passende raus *g*). Wir finden es toll, Menschen zu haben, die an uns denken, bei denen man sich sporadisch melden kann und trotzdem willkommen ist. Freunde, die sich stundenlange Monologe zur passenden Förderungen Großkinder oder der rechtlich-emotionalen Lage bzgl. Kleinkinder anhören, dann noch akzeptieren, dass man über sich selbst meckert und den Ballast dann mit sich rumtragen dürfen :-) Ich hoffe, wir bleiben uns alle fürs nächste Jahr erhalten! Und natürlich gibts einen Jahresrückblick und einen Weihnachtsbericht, ich werde mich bemühen. In diesem Sinne: kommt gut rüber - Prost!
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Eindrücke eines einzigen Tages...
- unser Sohn, der ganz alleine zum EEG geht und das dort durchsteht
- eine Mutter, deren fünfjähriges Kind unbeaufsichtig durch Matsch läuft, dort seine Stiefel verliert und dann zur Strafe die 10 min bis zum Auto strumpfsockig bei Minustemperaturen laufen und sich beschimpfen lassen muss - ein lachendes Kind auf einer Schaukel - das Auto vom Beerdigungsinstitut, das mit einem kleinen Sarg auf dem Parkplatz vom Kinderkrankenhaus steht Nein, ich möchte keinen in der Vorweihnachtszeit deprimieren, aber manchmal prallen innerhalb von Stunden Welten und Emotionen aufeinander. Das Resümee des Tages ist einfach, dass ich unheimlich dankbar für meine zwei gesunden Kinder und meinen hilfsbereiten Mann bin und dass es durchaus seltsame Menschen gibt...
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Herbst

Heute waren wir Drachen steigen - Simon war begeistert. Das Mäusekind hatte eher Probleme mit dem fehlenden Animationsprogramm, sie sass im Feld und wartete auf einen rettenden Arm *g*, bis sie kapierte, dass sämtliche Arme zum Schnurhalten benötigt wurden und sie selbst für Bespaßung sorgen muss, verging einige Zeit. Simon hingegen hüpfte, rannte und rollte mit seinem Drachen an der Hand querfeldein, besonders lustig fand er das Rumliegen, in den Himmel gucken und gleichzeitig seinen Drachen halten. Papa kämpfte mit dem Lenkdrachen und ich hielt genauso locker wie Sohnemann unseren Piratendrachen, bei dem Wind heute stiegen die von alleine und blieben problemlos oben, zumindest so lange, bis Simon auf die Idee kam, die Schnüre könnten sich doch fangen :-) Gestern war Garten winterfest machen angesagt, jetzt muss ich noch sämtliche Schneeklamotten imprägnieren und dann kanns von mir aus kalt werden.
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Tschakka!
Sie läuft! Und läuft! Und läuft! Unser Sonnenschein grinst über beide Backen, ist mindestens so stolz auf sich wie wir auf sie. Sie erstaunt uns, wie plötzlich sie auf einmal vor uns steht, wo sie doch gerade noch woanders war :-) Diese kleine Kämpferin packt echt alles! Ach ja, geplappert wird auch schon: Mama, Papa, Wawa, wo, auf, su, ab, da, etc. und noch eine Bandbreite an Tönen und Silben, die genau ausdrücken, was sie wo haben will - typisch Mädel eben!
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And the Oscar for the best boy goes to...
.... Simon! Seit 1,5 Wochen geht er nun in die SVE, von morgens halb neun bis nachmittags um fünf. Nachmittags kommt er mit dem Schulbus alleine nach Hause, morgens fahre ich ihn aufgrund unseres üblichen Schlafproblems (okay, wenn er wie heute um vier Uhr morgens aufsteht, kann er auch um dreiviertel Sieben mit dem Bus weg *g*). Dort gibt es kein großes Programm, aber einen geregelten Tagesablauf, Brotzeit, Mittagessen, Ruhepausen, morgens Spiele, nachmittags Therapien, einmal pro Woche Singen, eine Knetgruppe, immer Mittwochs einen Ausflug, einen schönen Spielplatz, nur acht Kinder pro Gruppe mit drei Betreuerinnen und diversen Therapeuten, immer einen Schoß, auf dem man sitzen darf, viel Trost, wenn man Mama vermisst und einen Busfahrer namens Gustl, kurz Busgustl genannt. Simon fühlt sich wohl, bleibt dort mit kleineren "ich vermiss Dich"-Einheiten, aber ohne dass wir uns sorgen müssten. Man kann dort herrlich mit ihm umgehen, sie schaffen sogar, ihn zu beruhigen, wenn unerwarteter Lärm in Form einer Hilit kommt oder der Ausflug mit dem Bus in den falschen Ort mit dem falschen Busfahrer auf der falschen Straße passiert. Man versteht Simons Denkweise schon in der zweiten Woche, kann ihn gut einschätzen. Er kommt heim, hat schon dafür ein Ritual entwickelt, dass er ankommen kann, erzählt von seinem Tag, freut sich auf das Wochenende. Er schläft wie gewohnt, sein Wortschatz hat sich erweitert, seine Vorstellungskraft auch (wir mussten schon mehrmals als Familie Hase in unsere Rollen schlüpfen), er ißt auf einmal sauberer und zieht sich weniger in sich zurück. Er darf weiterhin zu Natalya in die Musikstunde gehen (hat dann montags schon ab Mittag frei). Wir sind sehr stolz, wie er das alles meistert, mit den ganzen Eindrücken zurecht kommt. Er kuschelt mehr, holt sich abends seine Streicheleinheiten, braucht auch immer jemanden zum Einschlafen. Die Wochenende müssen sich noch einpendeln (ist ja logisch), er hat einen großen Bewegungsdrang, um all die aufgestauten Gefühle irgendwo rauszulassen. Er fiel bis jetzt nicht negativ auf, wie das gerne passiert, wenn er überfordert ist, im Gegenteil, er fiel positiv auf, da er einer der intelligenteren der Gruppe ist, der u.a. ja schon ein paar Wörter schreiben kann und alle Buchstaben kennt. Sogar das Mäusekind kann er wieder geniessen, wenn er es nur ein paar Stunden täglich sieht *lach*. Und sie freut sich riesig auf ihn. Unser Familienleben hat sich spürbar entspannt, auch mir tut die Zeit gut, ihn gut aufgehoben zu wissen, ist ein schönes Gefühl. Wir hoffen, dass er weiterhin so toll von der Einrichtung profitiert und Fortschritte macht, auch wenn ihm irgendwann mal auffallen dürfte, dass er da jetzt jeden Tag hin "muss" :-)
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